Wer liebt sie nicht, die knusprigen, goldenen Pommes frites? Doch hinter ihrer köstlichen Fassade verbirgt sich eine erschreckende Wahrheit: Pommes können toxisch sein.
Glykoalkaloide: Gift im VerborgenenPommes frites enthalten Glykoalkaloide, natürliche Giftstoffe, die die Pflanze eigentlich vor Schädlingen schützen sollen. Doch auch für den Menschen können diese Stoffe gefährlich sein. Bei übermäßigem Verzehr können sie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall verursachen. In seltenen Fällen kann es sogar zu neurologischen Problemen kommen.
Besonders giftig sind Glykoalkaloide in grünen Kartoffeln. Wenn Kartoffeln nicht richtig gelagert werden, bilden sie Chlorophyll und damit auch mehr Glykoalkaloide. Daher sollten man niemals grüne Kartoffeln oder solche mit Augen verwenden.
Acryl und Furan: Weitere GesundheitsrisikenNeben Glykoalkaloiden können Pommes weitere Schadstoffe enthalten. Acrylamid entsteht beim Frittieren bei hohen Temperaturen und steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Furan, das beim Erhitzen von Fetten entsteht, wurde mit Nierenschäden und Lebererkrankungen in Verbindung gebracht.
Gesundes Fast Food? Fehlanzeige!Die Vorstellung von Pommes als gesundem Fast Food ist ein Mythos. Sie sind nicht nur kalorienreich, sondern enthalten auch zahlreiche schädliche Substanzen.
Tipps für Pommes-Genuss ohne ReueMuss man jetzt auf Pommes verzichten? Nicht unbedingt. Ein paar einfache Tipps können die Risiken minimieren:
Pommes frites können eine leckere Versuchung sein, doch man sollte ihre versteckten Gefahren nicht unterschätzen. Durch ein paar einfache Vorsichtsmaßnahmen kann man jedoch den Genuss von Pommes ohne Reue genießen.
Die Wahrheit über "toxische Pommes" ist ernüchternd, aber wichtig zu wissen. Informiert man sich und trifft bewusste Entscheidungen, kann man weiterhin seine Lieblings-Fastfood-Leckerei verzehren, ohne seine Gesundheit zu gefährden.